Plötzlicher Jobverlust ist schlimm!

Vermutlich kennen Sie Menschen aus Ihrem Umfeld oder Sie stehen vielleicht gerade selbst, wie Zigtausende in unserem Land, vor der persönlichen Katastrophe, Ihren Arbeitsplatz und/oder Ihre finanzielle Basis zu verlieren?
Und fragen Sie sich gerade: Wohin nur mit all meiner Enttäuschung, Sorge, Wut und Existenzangst?
Ein solches Erlebnis wünscht man niemanden! Und ohne es mit Plattitüden schönreden zu wollen: Gleichzeitig eröffnet dieser Schicksalsschlag auch Chancen für einen vielleicht schon länger ersehnten Neubeginn. In jedem Fall ist der unerwartete Arbeitsplatzverlust stets ein tiefer Einschnitt - beruflich wie persönlich.
Neben sehr praktischen Fragen: „Wie geht es weiter?“ erleben Betroffene zumeist intensive Emotionen. Wichtig zu wissen: Diese Reaktionen sind normal und Teil eines Verarbeitungs- und Entwicklungsprozesses, den wir Menschen in solchen Situationen immer durchlaufen. Ein aus den 60er Jahren stammendes Phasen-Modell hilft, diesen hoch emotionalen Prozess zu verstehen.
Natürliche Wandlungsphasen
Die Transformations-Schritte nach Elisabeth Kübler-Ross beschreiben diese emotionalen Phasen. Sie gelten, wann immer ein existenzielles Ereignis und eine einschneidende Verschiebung des Status-quo stattfindet. Erinnern Sie sich an bereits erlebte tiefgreifende Veränderungssituationen in Ihrem Leben. Ich bin sicher, Sie werden diese Phasen wiedererkennen.
- Phase „Vorahnung, Schock & Verneinung":
Schockstarre, Unglaube und Verweigerung gegen die Realität, dass es wirklich passiert (ist). - Phase „Wut & Abwehr":
Gefühle von Ungerechtigkeit und Ärger - begleitet von aggressivem Widerstand („Burg der Abwehr“). - Phase „Verhandlung, Suche nach Kontrolle und erlebte Frustration":
Der Versuch, doch noch einen Ausweg oder wenigstens Kompromiss zum Aufrechterhalten des Alten zu finden, welcher in der (frustrierenden) Einsicht mündet, dass die Veränderung nicht aufzuhalten ist. - Phase "Traurigkeit & Rückzug":
Verlustschmerz, Trauer, Unsicherheit, Niedergeschlagenheit und Energielosigkeit im gefühlt mühsamen Weg durch das "Tal der Tränen“. Häufige Tendenz zum sogenannten Stuck-state, also einem Steckenbleiben in diesen negativen Emotionen und einer Art Resignation. - Phase „Akzeptanz":
Die Erkenntnis, Einsicht und emotionale Akzeptanz, dass die Veränderung unumgänglich ist. Einsetzen von Entspannung. Aufkommen von Mut, Zuversicht und Neugier. Interessiertes Öffnen für das Neue und erstes Ausprobieren - Phase „Integration, Neuausrichtung & Energie":
Schock und Loslass-Schmerzen sind verdaut. Der geklärte Blick richtet sich nach vorn. Das Selbstvertrauen ist zurück. Neue Chancen werden mit frischer Energie verfolgt.

Die oben abgebildeten Phasen verlaufen nicht immer linear - doch sie verdeutlichen: Am Ende des Prozesses, wenn alle Schritte konstruktiv durchlaufen wurden, steht eine positive Perspektive mit frischer Energie.
Wenn Sie sich also gerade in einer schwierigen Phase befinden, geben Sie sich Zeit! Vor allem gönnen Sie sich die Unterstützung, die Ihnen den aufwühlenden Prozess erleichtert. Jeder Schritt, auch ein schmerzhafter, bringt Sie in jedem Fall näher an die Chance, das Neue zu gestalten. Veränderung bedeutet somit nicht nur Verlust, sondern immer auch Neubeginn.
In einigen Fällen zeigt sich denn auch, dass es eigentlich an der Zeit ist, die generelle berufliche Ausrichtung und ein persönliches Lebensmodell auf ihre Sinnhaftigkeit hin zu überprüfen. Damit einher gehen dann individuelle Fragen, wie zum Beispiel: "Wie zufrieden bin ich im Grunde meines Herzens mit meiner Art der Lebensgestaltung?" oder "Was genau macht mich glücklich und wie erreiche ich es?"
Warum macht es in diesem Prozess großen Sinn, externe Unterstützung und professionelles Coaching in Anspruch zu nehmen?
- Da keine der oben genannten Phasen übersprungen werden kann, so sehr wir es uns auch wünschen mögen, sehen wir durch den mit starken Emotionen einhergehenden Stress-Hormoncocktail in unserem Blut den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dadurch haben wir keinen wirklichen Zugriff auf unser rationales Denken und sind nicht in der Lage, kluge Entscheidungen zu treffen.
- So stecken wir viel länger in einzelnen Phasen fest als vielleicht nötig, verfangen uns in unerkannten Doom-Loops der Erstarrung, oder des wütend kräfteraubenden Kämpfens gegen Windmühlen, oder der energielosen Resignation. Hier findet keine konstruktive Verarbeitung, kein Fortschritt statt, sondern gefühlter Treibsand zieht uns stetig weiter nach unten.
Doch so muss es nicht sein!
Die Konsultation eines erfahrenen Coaches wird Sie in Ihrem persönlichen Verarbeitungsprozess unterstützen und dadurch erhebliche Leidenszeit ersparen. Es versetzt Sie in die Lage, die unabänderlichen Phasen bewusst zu würdigen, konstruktiv zu durchlaufen und aktiv zu gestalten. Dies ermöglicht es Ihnen, in bestmöglicher Balance zwischen Handeln und Geschehen-lassen gestärkt aus dieser anspruchsvollen Situation hervorzugehen. Denn Sie wollen ja eigentlich kein Opfer der Umstände sein, sondern selbstbestimmt Handelnder, der sich neu erfindet.
- Zielgerichtetes Coaching wird Ihnen helfen, zunächst Stabilität und Ruhe in Ihre aufgewühlte Gedanken- und Gefühlswelt zu bringen.
- In dieser Unterstützung werden Sie Schritt für Schritt Lösungen für Ihre dringlichsten Herausforderungen entwickeln und sich neue Perspektiven auf Grundlage Ihrer persönlichen Talente und individuellen Erfolge erschaffen.
Das Einzige, was in unserem Leben sicher ist, dass nichts sicher ist.
Auch wenn alles auf dieser Welt permanent in Bewegung und Veränderung ist. Wie wir diese Veränderungs- und Transformationsprozesse emotional erleben und praktisch gestalten, haben wir glücklicherweise mit in der Hand. Und jedes Schicksal beinhaltet immer auch eine große Chance für persönliches Wachstum.
Ein Anruf genügt und wir legen los: +49(0) 151 240 83745
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Herzlichst, Ihr Thomas D. Landsberg











