Manchmal ist es genau umgekehrt, als du denkst

Hochsensibilität ist eine wundervolle Gabe - ein Gottesgeschenk, das dich liebevoll an deine wahre Natur erinnert.
So ist es in meinen Augen kontraproduktiv, deine Sinne abzustumpfen und danach zu streben, immer härter im Nehmen zu werden, weil dein Umfeld dir vielleicht rät:
- „Stell dich nicht so an“
- „Nimm dir nicht alles so zu Herzen"
- „Leg dir einfach ein dickeres Fell zu“
- „Andere kommen doch auch mit diesem oder jenem klar“
Hochsensible Menschen neigen dazu, zuallererst an sich selbst zu zweifeln, weil sie scheinbar nicht "der Norm“ entsprechen, was ihre Reizreaktionen betrifft. Und so wird aus dieser in Wahrheit beneidenswerten Gabe der Empfindsamkeit eine erlebte Bedrohung mit analogem Alarmzustand im Nervensystem. Dies führt zu einem Hyperarousal - also einer chronischen Übererregung mit vielfältigen negativen Stressfolgen im Innen und Außen.
Nach meiner Beobachtung ist immer noch einige Aufklärungsarbeit erforderlich, um verständlich zu machen, dass die sogenannte „Norm“ gut daran tut, hochsensiblen Menschen bezüglich deren Wahrnehmungen aufmerksamer zuzuhören und sie achtsam zu hegen und zu pflegen.
Hochsensible Menschen registrieren beispielsweise in Unternehmen und Teams deutlich früher aufkommende Störungen, mögliche Konflikte, systemische Disharmonien, Ungleichgewichte und entstehende Risiken. So könnte manches tickende betriebliche „Bömbchen“ frühzeitig entschärft werden, bevor es „völlig überraschend“ hochgeht.
Wenn du lernen möchtest, dir deine Gabe in dieser lauten, teils bedrohlich anmutenden Welt für deinen inneren Frieden, dein Glücklichsein und für deine persönliche Entwicklung nutzbar zu machen und dich stabiler zu regulieren - oder du als Führungskraft deine Teammitglieder typgerechter führen lernen möchtest, freue ich mich auf deine
Kontaktaufnahme.











